3 März 2011 - 20:30

Prediger des heutigen Freitaggebets von Teheran hat die USA und die EU vor einer militärischen Intervention in Libyen gewarnt und betont, dass die Libyer dem mit aller ihrer Kraft Widerstand leisten werden.

Ayatollah "Ahmad Khatami" wies dann auf die mögliche militärische Intervention des Westens in Libyen unter dem Vorwand "man wolle den Volksaufstand unterstützen" hin und erklärte: "Menschlichkeit habe in der westlichen Liberaldemokratie keinen Stellenwert, denn sie hätten erst dann gegen den libyschen Diktator Stellung bezogen, als die Revolutionäre die Kontrolle über Ölfelder übernommen hätten." Der Prediger des Teheraner Freitaggebets sagte dazu weiter: "Die amerikanische Militärpräsenz bedeute den Eintritt in einen anderen Sumpf in der Region."

Ayatollah Khatami bezeichnete die Botschaft der prachtvollen Bewegungen der muslimischen Völker als Kampfansage an die Islamfeindlichkeit, an die Diktatur und an die Abhängigkeit von der hegemonialen Ordnung und betonte: Heute sei das Zeitalter des Niedergangs der Diktatoren.

Der Prediger des heutigen Freitaggebets von Teheran nannte die hintereinanderfolgenden Bewegungen in Tunesien, Ägypten, sowie Bahrain und Jemen, die mit der Parole "Allah ho Akbar", Gotte ist der Allermächtigste, und mit der Abhaltung von Freitaggebet voranschreiten, beispiellos und unterstrich, dass dieser Aufstand sicherlich seine Wurzel in der "islamischen Erwachung" habe.

Ayatollah Khatami wies dann auf die Versuche des Weltimperialismus zu suggerieren, dass die Aufruhre im Iran Ähnlichkeiten mit den Volksprotesten in den Ländern der Region hätten, mit dem Ziel "Konterrevolutionäre auf die Szene zu bringen, hin und sagte dazu weiter: Alle Versuche des Imperialismus zielten darauf ab, zu verhindern, dass die islamische Revolution bei den Völkern der Region zum Vorbild werde, wobei der Iran das sicherste, mächtigste und ruhigste Land in der Region sei.

Der Prediger des Freitaggebets von Teheran nannte dann die Islamische Republik Iran eine Volksordnung, deren Basis Volksentscheid, Volkswille sowie die Wahlen in den vergangenen Dreijahrzehnten gewesen seien.

Ayatollah Khatami betonte: Imperialisten  sollen wissen, dass die regionalen Revolutionen eine Fortsetzung der Islamischen Revolution sind.